Ralf Sweers läuft seinen 35. Marathon in Münster
Mit rund 7.500 Ausdauerathleten in Münster lief Ralf Sweers von der Emder Laufgemeinschaft zum 35. Mal die 42.195 Meter Marathondistanz. Bei Anfangs hoher Luftfeuchtigkeit von ca.80 % - also sehr schwüler Luft waren es sehr schwierige Bedingungen. Nach ca. einer Stunde ging die Luftfeuchtigkeit langsam zurück und später setzte dann etwas Regen ein. Kalte und warme Zonen mussten durchlaufen werden, da sich die stickige Luft vom Vormittag noch nicht überall aufgelöst hatte. Kreislauf hoch und runter - das Tempo im Nacken - so konnte man den Marathon nur besonnen angehen und anvisierte Zeiten zunächst einmal vergessen. Ralf Sweers kam nach 4:19:31 Stunden durchs Ziel. Unterdiesen Bedingungen war es dann auch nicht verwunderlich, dass das gesamte Elitefeld auf den Kopf gestellt wurde. So gewann überraschend der Kenianer Elijah Kipkemoi Yator in noch beachtlicher Zeit von 2:13:10 Stunden. Schnellste Frau wurde nicht die favorisierte Kenianerin Gladys Oterio, die in Hannover im vergangenen Jahr mit 2:32:49 Stunden Zweite wurde, sondern die Weißrussin Sviatlana Kouhan, die mit 2:35:35 Stunden für die Witterungsverhältnisse eine gute Zeit lief.
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Stimmungsvoll war das Jubiläum des 10. Münstermarathons - Themenparks, Bühnenprogramm, Moderatoren - die Zuschauer ließen sich begeistern und ließen den Funken auf die Läuferinnen und Läufer überspringen. Als ob die Zuschauer wussten, dass die Marathonläufer heute arg zu kämpfen hatten, klatschten sie minutenlang am Stück und feuerten die Läuferinnen und Läufer an.










